Tagesgeldkonto eröffnen
In den Zeiten von Finanzkrise, Schwierigkeiten in den Absatzmärkten und sonstigen Problemen wird man sich immer mehr Gedanken machen (müssen), wie man sein Erspartes anlegt – wenn man es denn überhaupt anlegen will. Eine recht gute Alternative stellt das so genannte Tagesgeld dar. Um ein Tagesgeldkonto eröffnen zu können, muss man zum Einen volljährig sein und zum Anderen natürlich in der Lage, Geld auch anlegen zu können. Die vielen verschiedenen Banken in Deutschland – aber auch international – bieten unterschiedliche Tagesgeldkonten an. Das Prinzip ist natürlich immer das gleiche, um Tagesgeld eröffnen und auch nutzen zu können, sind die Tagesgeldkonten immer zugänglich, bzw. sollten es sein. Die Zinssätze können variieren, sind aber in aller Regel höher als bei den klassischen Sparkonten.
Die Einlage sollte bei ungefähr 3 bis 5 Netto-Monatsgehältern liegen, Tagesgeld gilt als eine sehr sichere Geldanlage und mit dem vorgenannten Betrag sollten sich auch mal kleinere Durststrecken überwinden lassen, bei einem Tagesgeldkonto kann man sicher sein, auch Geld sofort und ohne Umwege wieder zu erlangen.
Um ein Tagesgeldkonto kostenlos eröffnen zu können, kann man sich auch im Internet kundig machen, nahezu alle Internetbanken bieten selbstverständlich auch Tagesgeldkonten an. Eine Übersicht vieler Angebote finden Sie in unserem großen Tagesgeld Vergleich. Diese Banken haben ein eigenes System, mit dem man sich identifizieren lassen kann und muss. Dieses Verfahren nennt sich Post-Ident-Verfahren. Zu aller erst wird man den Antrag auf ein Tagesgeldkonto online ausfüllen und ausdrucken, den gedruckten Antrag wird man dann mittels Post zur Bank senden. Nachdem die Bank den Antrag auf Machbarkeit geprüft hat, wird sie dem neuen Kunden Unterlagen zum erwähnten Post-Ident-Verfahren zusenden. Dieses Post-Ident-Formular besteht aus einem Vordruck, in dem die Bankangaben vermerkt sind, und den Angaben, die der neue Kunde selbst gemacht hat (unter anderem auch das Geburtsdatum), alle Angaben sind wichtig für die spätere Kontoeröffnung.
Mit diesem Formular und dem Personalausweis begibt sich der neue Kunde dann zur nächsten Postdienststelle, der Postbeamte wird die Daten auf dem Post-Identformular mit den Angaben auf dem Personalausweis abgleichen – des Weiteren wird er durch seine Unterschrift bezeugen, dass der neue Kunde auch der ist, als der er sich ausweist. Der Postbeamte übernimmt sozusagen die Arbeit des Bankangestellten, der die Daten sonst vor Ort abgleichen würde, wenn man das Konto bei einer Niederlassung eröffnen würde. Dieses Verfahren hat nur einen einzigen Nachteil, den der Zeitverschleppung, durch den Postweg kann man das Konto nicht jetzt, hier und direkt schon nutzen, sondern man muss sich eben erst diesem Verfahren unterziehen. Aber die meisten neuen Kunden können durchaus noch 2 bis 3 Tage warten, um ihr überschüssiges Geld auf diese flexible Weise anzulegen.
Bei einem Tagesgeldkonto sollte man aber verstärkt auf die Zinsabschlagssteuer achten, denn nicht selten überschreitet man den zulässigen Freibetrag pro Jahr, wenn man den Überblick verloren hat.