Devisenmarkt
Am Devisenmarkt wird Handel mit ausländischer Währung betrieben. Der Devisenkurs, welcher auch als Wechselkurs bezeichnet wird, bildet sich hier. Der Devisenkurs gibt den Gegenwert der fremden Währung im Verhältnis zur eigenen, inländischen Währung an. Der Devisenmarkt hat eine sehr große Bedeutung für die Finanzwelt, da der Devisenmarkt als größter Finanzmarkt einflussreich auf diverse Entwicklungen der Branche ist. Die Einführung des Euro hat allerdings viele Tätigkeiten in diesem Zusammenhang eingeschränkt, da wesentlich weniger Währungen seither miteinander verglichen werden müssen. Das Grundprinzip des Devisenmarktes und des Devisenhandels ist einfach und leicht nachvollziehbar. Im Fachjargon wird der Devisenmarkt als Forex bezeichnet. Forex ist eine Abkürzung für Phonieren Exchange Market. Aktiv am Devisenmarkt beteiligt sind die einzelnen Zentralbanken, die Großbanken, Investoren und Außenhändler. Die Preise für Währungen, die in Form des Wechselkurses ausgedrückt werden, ergeben sich aus den Zusammenhängen zwischen Exporten und Auslandsinvestitionen. Der Devisenmarkt und damit auch der Forex Handel unterliegt nur wenigen gesetzlichen Bestimmungen, was ihn interessant macht. Durch die geringfügige Regulierung dieses Marktes ergeben sich immer wieder Differenzen zwischen den Wechselkursen. Diese Differenzen sorgen für die mitunter lukrativen Geschäfte der Händler am Devisenmarkt. Durch schnellen Kauf und Verkauf von Devisen werden die Geschäfte der sogenannten Forex Trader gemacht. Die Abläufe am Devisenmarkt sind mittlerweile voll elektronisch gesteuert und können über spezielle Computerprogramme vollzogen werden. Durch den elektronischen Handel sind die Händler am Devisenmarkt auch immer up to date bezüglich der Marktinformationen und der aktuellen Kurswerte. Im Allgemeinen können die hierbei erzielbaren Kursgewinne nur hoch ausfallen, wenn auch hohe Geldsummen eingesetzt werden, da die Kursdifferenzen im Bereich der dritten bis sechsten Nachkommastelle ab.